Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen...
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunziertem Benzinfahrer Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat!
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Sonntag, 25. November 2012

Der Zeichner und sein Fotograf - Harald Neles und Gerhard Schlesener -


gezeichnet von den Strapazen des Einsatzes: Harald Neles und der Fotograf Gerhard Schlesener aus Magdeburg
In den Anfängen dieses Blog, wird beschrieben, wie die Kiste mit den Negativen auf der Nehrung gefunden wurde. Gerne hätten wir die Tausende von Negativen, welche noch existieren für historische Arbeiten und ein Museum gerettet. Doch der Sohn wollte verkaufen. Doch gemäss unserem Grundstz mit diesem furchtbaren Teil der Geschichte, dem Unglück der Menschen, kein Geschäft zu machen, keinen Handel zu betreiben, verliefen die geführten Verhandlungen ergebnislos. Es war alles Wehrmachtseigentum, Eigentum der 4.PD, des Pz.Rgt.35 etc. Letztlich das Eigentum aller beteiligten Soldaten. 
Einen Rechtsanspruch daraus abzuleiten, Kopierschutz einzuarbeiten, copyright Ansprüche anzumelden ist sinnlos und verwerflich. Die Bilder wurden bereits zum Zeitpunkt ihrer Erstellung für diverse Zwecke kopiert, veröffentlicht, von den Soldaten untereinander getauscht, dann hinterlassen, oder vermacht. Familie Georgi aus Chemnitz sind die bestellten und einzigen offiziellen Sachwalter des Regimentes von Traditionsgut und leiten alle Sachspenden an die erforderliche Stelle zur Archivierung weiter.

Arno Debus, langjähriger Heger und Pfleger der Regimentsgeschichte hatte häufigen und guten Kontakt zu Harald Neles. Arnos Debus hat sich die Haare gerauft, die Rettung der Bilder von Neles versäumt zu haben. 
Arno Debus: "Wenn uns der Maler, wie wir ihn nannten, unserem Panzer zugeteilt wurde, dann waren wir stocksauer! Der Platz war schon sowieso sehr beengt und brauchten jeden Quadratzentimeter. Dann kam der Maler mit seinem Tablett! Das Schlimmste aber war, dass er die Luke an seiner Seite aufmachte! Er malte und skizzierte tatsächlich und wirklich bei geöffneter Luke im vollen Kapfeinsatz! - Das war ein unerhörtes zusätzliches Risiko!"

Bedingt durch die Auktion dieser Tage, kommen die Bilder von Harald Neles wieder an die Öffentlichkeit und beschäftigen uns. Thomas aus England ist glücklicher Besitzer eines eindrucksvollen Portraits eines Schützen, vermutlich von den "12ern" Von ihm wurde ich angeschrieben, da er über Harald neles recherchierte.
Unabhängig davon rief mich Fritz Schneider dieser tage an an und klagte, die 12er nicht zu vergessen! Sie haben Seite an Seite mit dem Regiment gekämpft und sind gemeinsam gestorben. Sie haben einen hohen Blutzoll bezahlt und werden noch heute von den Panzerveteranen hoch geachtet und wegen ihrer oft unmenschlichen Leistungen verehrt. Ihr Gedenkstein ist in Meiningen auf dem Friedhof und Fritz Schneider kann sich nicht mehr um Pflege bemühen. Fremder! Wenn Du nach Meiningen kommst, dann lege wenigstens einen Stein auf den Gedenkstein!

Junger Schütze, gemalt im Winter am 28. Januar 1943 im hart umkämpften Gebiet von Woin

Ich werde versuchen das Werk des Divisionszeichners und Malers Harald Neles so vollständig wie möglich zu dokumentieren, allerdings war sein Schaffen so umfangreich und reichhaltig, dass es den Rahmen dieses Blogs sprengen würde. Dazu werde ich den Auktionator in München aufsuchen und mich mit ihm austauschen.










Der Dokumentationswert der Zeichnungen und Gemälde ist nicht zu unterschätzen, da der Zeichner unmittelbar ins Frontgeschehen eingebettet war.
Im Hinblick auf die historische Arbeit des Panzerregiment 35 und der vierten Panzerdivision bekommen die Bilder und Zeichnungen des Malers einen neuen Stellenwert.
Würde das Garnisonsmuseum bereits existieren, so werde eine Ausstellung über das Wirken und Schaffen von Harald Neles eine große Herausforderung.
Vielleicht gelingt es uns, möglichst viele Besitzer von Zeichnungen und Gemälden von Harald Neles für eine gesamte Ausstellung zu vereinen.
Über unseren Blog könnte eine gemeinsame Aktion erfolgen.
Ergänzt mit Bildern und Unterlagen über Harald Neles ergibt sich ein sehr interessantes Bild vom Kampf und Sterben der 4. Panzerdivision.

Für Interessierte gebe ich die Daten des Auktionators und den Link dazu  bekannt:
Auktion
Markus Hojkowski -Holzstr.8
80469 München
Deutschland - Telefon: 089 23269607 - Fax:089 2605933
E-Mail:mhojkowski@aol.com



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